Infrarot-Thermografie an Photovoltaikgeneratoren
Der zielgerichtete Einsatz von Infrarotkameras in der Photovoltaik ist eine gute Möglichkeit der Fehlerortung.
Vorteile:
- Schnell und preiswert
- Großflächige Betrachtung möglich
- Berührungslos und zerstörungsfrei
- Einsatz während des laufenden Betriebes
- Sichtbare Fehlerdarstellung
Thermografische Analyse
Mit Hilfe der IR-Thermografie lassen sich verschiedene Fehler an PV-Modulen sichtbar darstellen.
- Modulausfall (auch Teilausfälle)
- Fehlerhafte Verkabelung
- Eingedrungene Feuchtigkeit
- Delamination des Modules
- Risse im Modul
- Defekte Bypass-Dioden
- uvm.
Wann sollte eine Prüfung Ihrer Anlage erfolgen?
Grundsätzlich sollte die erste Überprüfung Ihrer Anlage unmittelbar nach der Inbetriebnahme erfolgen. Dadurch können bereits anfängliche Montagefehler und Defekte ausgeschlossen werden. Zudem bietet Ihnen die Erstprüfung eine gute Referenz für spätere Folgemessungen z.B. nach einer gründlichen Reinigung.
Ferner sollte jede PV-Anlage kurz vor Ende der Garantiezeit geprüft werden. Damit können bei möglichen Defekten letztmals Garantieansprüche geltend gemacht werden. Schon einzelne Zellausfälle oder Verschmutzungen beeinflussen den Gesamtertrag der PV-Anlage negativ.
Beispiel:
"Bei einer 100kWp-Anlage über eine Betriebszeit von 20 Jahren verursacht eine 2% geringere Modulleistung einen Verlust von ca. 20000 EUR. Diese Minderertrag kann durch eine durchgehende Qualitätssicherung während des Betriebes vermieden werden."
(Quelle: Frauenhofer Institut Solare Energiesysteme)
Generell gilt:
Je regelmäßiger Ihre Anlage geprüft und gereinigt wird, umso sicherer sind Höchsterträge durch eine einwandfrei funktionierende Anlage.
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